SenSonic® erklärt: Wie die patentierte Technologie von LELO funktioniert

SenSonic® erklärt: Wie die patentierte Technologie von LELO funktioniert

SenSonic® erklärt: Wie die Technologie von LELO funktioniert

Hero-Bild zum Evoria-Care-Ratgeber über die SenSonic®-Technologie mit originalem LELO SenSonic®-Produkt vor schwarzem Premium-Hintergrund und Evoria-Care-Logo.
Titelbild: SenSonic® – Die patentierte Technologie von LELO im Überblick.

Moderne Intimate-Wellness-Produkte arbeiten längst nicht mehr ausschließlich mit klassischen Vibrationsmotoren. Hersteller entwickeln unterschiedliche technische Konzepte, um Berührungen, Impulse und Bewegungen auf neue Weise erlebbar zu machen. Eine dieser Entwicklungen ist SenSonic®, eine von LELO verwendete Technologie, die vor allem aus der SONA-Produktreihe bekannt ist.

LELO beschreibt SenSonic® als ein Stimulationsprinzip, das konventionelle mechanische Bewegung durch sogenannte sonische Wellen beziehungsweise Impulse ersetzt. Diese sollen eine andere Wahrnehmung erzeugen als die Schwingungen eines klassischen Vibrators.

Rund um Begriffe wie „Schallwellen“, „Druckwellen“, „Sonic Waves“ oder „berührungslose Stimulation“ entstehen jedoch schnell Missverständnisse. Manche Aussagen stammen direkt vom Hersteller, andere aus Händlertexten oder persönlichen Erfahrungsberichten. In diesem Ratgeber trennen wir deshalb bewusst zwischen technischen Grundlagen, offiziellen Herstellerangaben und individuellem Empfinden.

Gut zu wissen

SenSonic® ist eine von LELO verwendete Markenbezeichnung für ein besonderes Stimulationsprinzip. Der Hersteller spricht von sonischen Wellen oder Impulsen und grenzt die Technologie von konventionellen Bewegungen ab. Aussagen über eine besonders tiefe oder großflächige Wirkung stammen überwiegend aus der Herstellerkommunikation. Wie sich die Stimulation tatsächlich anfühlt, hängt von deiner Anatomie, der Positionierung des Produkts und deiner persönlichen Empfindlichkeit ab.

Was ist SenSonic®?

SenSonic® bezeichnet eine von LELO entwickelte Technologie, die in ausgewählten Intimate-Wellness-Produkten des Herstellers eingesetzt wird. Besonders bekannt ist sie durch Modelle der SONA-Reihe. Auch bei weiteren Produkten verwendet LELO den Begriff für sonische Impulse, die ein anderes Empfinden ermöglichen sollen als herkömmliche Vibrationen.

Nach der aktuellen Herstellerbeschreibung ersetzt SenSonic® eine konventionelle Bewegung durch leistungsstarke sonische Wellen. LELO spricht außerdem von pulsierenden Reizen, die innerhalb des jeweiligen Geräts erzeugt und über dessen Stimulationsfläche weitergegeben werden.

Diese Beschreibung sagt zunächst aus, wie LELO das eigene Funktionsprinzip einordnet. Sie ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einem unabhängigen wissenschaftlichen Nachweis darüber, wie weit die Impulse in Gewebe eindringen oder welche anatomischen Strukturen sie bei jedem Menschen erreichen.

Für deine Kaufentscheidung ist daher vor allem wichtig, dass SenSonic® keine garantierte Wirkung verspricht. Es handelt sich um eine besondere Art der mechanisch erzeugten Stimulation, deren Wahrnehmung individuell ausfällt.

Warum wurde SenSonic® entwickelt?

Klassische Vibratoren arbeiten meist mit einem Motor, der eine Unwucht in Bewegung versetzt. Dadurch entstehen mechanische Schwingungen, die über das Gehäuse und die Oberfläche des Toys an den Körper weitergegeben werden.

Dieses bewährte Prinzip kann sehr unterschiedliche Empfindungen erzeugen. Je nach Motor, Gehäuseform und Material können Vibrationen eher oberflächlich, summend, kräftig, tief oder breit wahrgenommen werden. Trotzdem bleibt die typische Bewegung eines klassischen Vibrationsmotors für viele Menschen deutlich spürbar.

SenSonic® verfolgt einen anderen Ansatz. Statt die äußere Form des Toys hauptsächlich in eine klassische Vibration zu versetzen, sollen schnell aufeinanderfolgende Impulse über eine dafür entwickelte Stimulationsöffnung beziehungsweise Membran weitergegeben werden.

LELO bewirbt dieses Prinzip als besonders intensives und umfassendes Erlebnis. Ob du es tatsächlich als tiefer, sanfter, fokussierter oder stärker empfindest, lässt sich nicht allgemeingültig vorhersagen. Manche Menschen nehmen den Unterschied sofort wahr, andere bevorzugen weiterhin klassische Vibrationen.

Wie funktioniert SenSonic®?

Eine vollständige technische Konstruktionsbeschreibung veröffentlicht LELO für Endkundinnen und Endkunden nicht. Daher sollte nicht so getan werden, als ließe sich aus den Werbebegriffen ein detaillierter physikalischer Bauplan ableiten.

Nach den offiziellen Produktbeschreibungen werden im Gerät schnell aufeinanderfolgende sonische Impulse erzeugt. Bei Modellen wie SONA werden diese über die Öffnung des Stimulationskopfes auf den Bereich rund um die Klitoris gerichtet.

Der Begriff „sonisch“ bezieht sich dabei auf die vom Hersteller beschriebene Art der erzeugten Impulse. Er bedeutet nicht, dass das Produkt medizinischen Ultraschall verwendet. SenSonic® darf daher nicht mit diagnostischen oder therapeutischen Ultraschallverfahren verwechselt werden.

Auch die gelegentlich verwendete Formulierung „berührungslos“ sollte nicht zu wörtlich verstanden werden. Bei der Anwendung liegt das Produkt gewöhnlich am Körper an oder wird sehr nah an der empfindlichen Zone positioniert. Die eigentliche Wahrnehmung soll jedoch nicht ausschließlich durch ein vibrierendes Gehäuse entstehen.

Infografik zum Funktionsprinzip der SenSonic®-Technologie von LELO mit schematischer Darstellung sonischer Impulse und ihrer Reizübertragung im Premium-Design von Evoria Care.
Abbildung 1: Funktionsprinzip der SenSonic®-Technologie nach Herstellerbeschreibung.

SenSonic® und die Anatomie der Klitoris

Die Klitoris besteht nicht nur aus dem äußerlich sichtbaren Teil. Der sichtbare Bereich, häufig als Klitoriseichel bezeichnet, bildet lediglich einen Teil eines größeren anatomischen Organs. Weitere Strukturen verlaufen innerhalb des Körpers.

Dieses anatomische Wissen wird in der Produktwerbung verschiedener Hersteller häufig aufgegriffen. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass ein bestimmtes Toy sämtliche inneren Bereiche erreicht oder einen festgelegten Anteil der Klitoris stimuliert.

LELO beschreibt SenSonic® als Technologie, deren Impulse nicht nur oberflächlich wahrgenommen werden sollen. Solche Aussagen sollten als Herstellerbeschreibung eingeordnet werden. Wie sich der Reiz ausbreitet und welche Bereiche du tatsächlich wahrnimmst, hängt unter anderem von deiner individuellen Anatomie, der Position des Toys, der Intensität und deinem aktuellen Erregungszustand ab.

Es ist daher fachlich sauberer, von einer möglicherweise andersartigen oder großflächigeren Wahrnehmung zu sprechen, statt eine bestimmte Wirkungstiefe als bewiesene Tatsache darzustellen.

Stilisierte Infografik zur Anatomie der Klitoris und zur Einordnung der SenSonic®-Technologie mit beschrifteten äußeren und inneren Strukturen im Evoria-Care-Premiumdesign.
Abbildung 3: Stilisierte anatomische Einordnung der Klitoris und der SenSonic®-Technologie.

Was unterscheidet SenSonic® von klassischen Vibratoren?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Art, wie das Gerät die Stimulation erzeugt und weitergibt. Bei einem klassischen Vibrator wird in der Regel ein größerer Teil des Gehäuses durch einen Motor in Schwingung versetzt. SenSonic® arbeitet laut LELO stattdessen mit konzentrierten sonischen Impulsen.

  • Ein klassischer Vibrator erzeugt mechanische Schwingungen über einen Vibrationsmotor.
  • SenSonic® wird von LELO als Technologie mit sonischen Impulsen beziehungsweise Wellen beschrieben.
  • Klassische Vibrationen werden häufig direkt über die Oberfläche des Toys übertragen.
  • SenSonic®-Produkte richten ihre Impulse über einen speziell geformten Stimulationskopf auf einen begrenzten Bereich.
  • Die Wahrnehmung kann pulsierend oder wellenartig statt typisch vibrierend ausfallen.

Das bedeutet nicht, dass SenSonic® grundsätzlich stärker oder besser ist. Ein hochwertiger klassischer Vibrator kann für dich angenehmer sein als ein sonisches Stimulationsprinzip. Die technische Neuartigkeit eines Produkts ersetzt schließlich nicht deine persönlichen Vorlieben. Der Körper führt bedauerlicherweise keine Bestenliste nach Marketingbudget.

SenSonic®, klassische Vibration und Luftdruckstimulation im Vergleich

SenSonic® wird häufig mit klassischen Vibratoren und sogenannten Luftdruck- oder Druckwellenstimulatoren verglichen. Im Handel werden diese Begriffe teilweise uneinheitlich verwendet. Zudem können sich technische Konstruktionen zwischen Herstellern und Produktgenerationen unterscheiden.

Merkmal Klassische Vibration SenSonic® Luftdruck- oder Impulsstimulation
Grundprinzip Mechanische Schwingungen eines Motors Von LELO als sonische Impulse oder Wellen beschrieben Rhythmische Druckveränderungen an einer Stimulationsöffnung
Positionierung Meist direkter Kontakt mit der gewünschten Körperstelle Stimulationsöffnung wird über oder um die empfindliche Zone positioniert Öffnung wird passend über der empfindlichen Zone platziert
Häufig beschriebene Wahrnehmung Direkt, summend, tief oder kräftig Pulsierend, wellenartig oder weniger klassisch vibrierend Rhythmisch, fokussiert oder saugend wahrgenommen
Einordnung Motorleistung und Empfinden unterscheiden sich deutlich zwischen einzelnen Modellen Herstellerbeschreibung und subjektives Empfinden sind von unabhängig belegten Wirkversprechen zu trennen Der konkrete technische Aufbau kann je nach Hersteller und Produkt abweichen

Die Tabelle zeigt grundlegende Unterschiede, ersetzt aber nicht die Beschreibung des konkreten Produkts. Einige Toys kombinieren mehrere Stimulationsarten. Andere werden im Handel mit ähnlichen Begriffen beworben, obwohl ihr technischer Aufbau nicht identisch ist.

Vergleichsgrafik zur SenSonic®-Technologie von LELO, klassischer Vibration und Druckwellenstimulation mit Unterschieden bei Reizübertragung, Intensität und Körperempfinden.
Abbildung 2: Technologievergleich zwischen SenSonic®, klassischer Vibration und Druckwellenstimulation.

Ist SenSonic® dasselbe wie Pleasure Air?

Nein. SenSonic® und Pleasure Air sind herstellerspezifische Bezeichnungen. Pleasure Air ist vor allem mit Womanizer verbunden, während SenSonic® von LELO verwendet wird.

Beide Produktarten richten Impulse über eine Öffnung auf einen empfindlichen Bereich. Deshalb können sie in Händlerbeschreibungen derselben Produktgruppe zugeordnet werden. Daraus folgt jedoch nicht, dass ihre Konstruktion, Steuerung oder Impulscharakteristik identisch ist.

Auch Begriffe wie „Sog“, „Saugen“ oder „berührungslos“ sind häufig vereinfachte Beschreibungen des empfundenen Reizes. Ein echtes Ansaugen, wie es etwa bei einer Pumpe entsteht, ist nicht bei jedem entsprechend beworbenen Produkt das entscheidende Funktionsprinzip.

Für dich ist daher weniger wichtig, welcher werbliche Oberbegriff verwendet wird. Entscheidend sind die Form der Öffnung, die Intensitätsstufen, die Programme, die Positionierung und dein persönliches Empfinden.

Was SenSonic® besonders macht

SenSonic® versucht nicht lediglich, einen klassischen Vibrationsmotor stärker oder schneller zu machen. Das Konzept verändert die Art der Reizübertragung. Genau darin liegt der eigentliche Unterschied.

Viele Menschen nehmen sonische oder impulsbasierte Stimulation als fokussiert wahr, ohne dass sich das gesamte Toy kräftig bewegen muss. Andere beschreiben sie als wellenartig oder als Kombination aus Pulsieren und Vibration.

Diese Beschreibungen sind subjektiv und keine garantierten Produkteigenschaften. Dennoch können sie dir dabei helfen einzuschätzen, ob die Technologie zu deinen bisherigen Vorlieben passt.

Besonders interessant kann SenSonic® sein, wenn du:

  • klassische Vibrationen als zu gleichförmig empfindest,
  • eine stärker fokussierte Stimulation ausprobieren möchtest,
  • zwischen unterschiedlichen Intensitäten und Programmen wechseln möchtest,
  • bereits Luftdruck- oder Impulstoys kennst und eine weitere Interpretation dieser Produktart entdecken möchtest,
  • hochwertige Materialien und eine präzise Bedienung wichtig findest.
Infografik zur Auswahl zwischen SenSonic®, klassischer Vibration und Luftdruck- beziehungsweise Impulsstimulation mit Unterschieden bei Empfinden, Anwendung und persönlichen Vorlieben.
Abbildung 6: Orientierungshilfe zur Auswahl zwischen SenSonic®, klassischer Vibration und Luftdruck- beziehungsweise Impulsstimulation.

Für wen eignet sich SenSonic®?

SenSonic® kann sowohl für Einsteigerinnen als auch für erfahrene Nutzerinnen interessant sein. Die Eignung hängt weniger von deiner bisherigen Erfahrung als von deiner Empfindlichkeit und deinen Vorlieben ab.

Wenn du sehr empfindlich auf direkte Berührung reagierst, solltest du mit einer niedrigen Intensität beginnen. Eine sanfte Stufe bedeutet allerdings nicht automatisch, dass die Wahrnehmung schwach ausfällt. Fokussierte Impulse können bereits auf niedriger Einstellung deutlich spürbar sein.

Wenn du kräftige, tiefe Motorvibrationen bevorzugst, kann sich SenSonic® zunächst ungewohnt anfühlen. Möglicherweise gefällt dir die Technologie sofort, möglicherweise bleibt ein klassischer Vibrator deine bevorzugte Wahl. Beides ist vollkommen normal.

Menschen mit eingeschränkter Empfindlichkeit sollten ebenfalls nicht davon ausgehen, dass SenSonic® garantiert stärker wirkt. Unterschiedliche Reizarten können zwar anders wahrgenommen werden, ersetzen aber keine medizinische Untersuchung bei plötzlich auftretenden oder anhaltenden Empfindungsstörungen.

Infografik zur Anwendung der SenSonic®-Technologie in vier Schritten mit Vorbereitung, Positionierung, Intensitätswahl und entspannter Nutzung im Evoria-Care-Premiumdesign.
Abbildung 4: Anwendung der SenSonic®-Technologie in vier einfachen Schritten.

So wendest du ein SenSonic®-Produkt an

Lies vor der ersten Verwendung immer die Bedienungsanleitung deines konkreten Modells. Funktionen, Tastensperren, Wasserfestigkeit und Bedienlogik können sich zwischen Produktgenerationen unterscheiden.

Für den Einstieg kannst du dich an folgenden Schritten orientieren:

  1. Lade das Produkt vollständig auf.
  2. Reinige die Stimulationsöffnung entsprechend den Herstellerhinweisen.
  3. Beginne in einer entspannten Position mit der niedrigsten Intensität.
  4. Positioniere die Öffnung zunächst locker über der gewünschten Stelle.
  5. Verändere den Winkel langsam, bis sich die Stimulation angenehm anfühlt.
  6. Steigere die Intensität schrittweise statt sofort mit hoher Leistung zu beginnen.
  7. Probiere unterschiedliche Programme erst aus, nachdem du die Grundintensität kennengelernt hast.

Mehr Druck führt nicht zwingend zu einer stärkeren oder angenehmeren Wahrnehmung. Je nach Produkt kann starkes Anpressen die freie Bewegung der Stimulationsfläche verändern. Beginne deshalb mit einer lockeren Positionierung.

Ein wenig passendes Gleitgel kann die Positionierung angenehmer machen. Prüfe vorher, welches Gleitmittel mit dem Material deines Toys kompatibel ist. Bei einem Produkt aus Silikon ist ein wasserbasiertes Gleitgel meist die unkomplizierteste Wahl, sofern der Hersteller nichts anderes vorgibt.

Warum sich Geduld beim ersten Ausprobieren lohnt

Eine neue Technologie fühlt sich nicht automatisch sofort vertraut an. Wenn du bisher hauptsächlich klassische Vibratoren verwendet hast, kann dein Körper einige Zeit benötigen, um die impulsartige Wahrnehmung einzuordnen.

Versuche nicht, bei der ersten Anwendung möglichst schnell eine bestimmte Reaktion zu erzwingen. Probiere stattdessen unterschiedliche Positionen, Winkel und Intensitäten aus. Bereits eine kleine Veränderung der Ausrichtung kann einen deutlichen Unterschied machen.

Auch Tagesform, Entspannung und Erregungsniveau beeinflussen, wie intensiv du ein Toy wahrnimmst. Ein einzelner Versuch liefert deshalb selten ein endgültiges Urteil über die Technologie.

Reinigung und Pflege

Reinige das Produkt vor der ersten und nach jeder weiteren Anwendung entsprechend der Bedienungsanleitung. Bei einem vollständig wasserdichten Modell können die geeigneten Bereiche in der Regel mit warmem Wasser und milder Seife gereinigt werden. Alternativ kannst du einen passenden Toy Cleaner verwenden.

Achte besonders auf die Stimulationsöffnung. Dort können sich Gleitmittelreste oder Feuchtigkeit sammeln. Reinige Vertiefungen vorsichtig, ohne empfindliche Bauteile gewaltsam zu drücken oder mit spitzen Gegenständen zu bearbeiten.

Nach der Reinigung sollte das Produkt vollständig trocknen. Bewahre es anschließend staubgeschützt und getrennt von ungeeigneten Materialien auf. Ein Aufbewahrungsbeutel schützt die Oberfläche und verhindert, dass sich Staub an weichem Silikon festsetzt.

Kontrolliere vor der Anwendung außerdem, ob die Oberfläche, die Ladeverbindung und die Stimulationsöffnung unbeschädigt sind. Verwende das Produkt nicht weiter, wenn Risse, gelöste Bauteile oder andere deutliche Schäden sichtbar werden.

Infografik zur Reinigung und Pflege von SenSonic®-Produkten mit Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Reinigung, Trocknung, Aufbewahrung und Pflege im Premiumdesign von Evoria Care.
Abbildung 5: Reinigung und Pflege von SenSonic®-Produkten.

Häufige Missverständnisse über SenSonic®

SenSonic® verwendet medizinischen Ultraschall

Nein. Die Bezeichnung „sonisch“ darf nicht mit medizinischem Ultraschall gleichgesetzt werden. LELO verwendet den Begriff für das eigene Stimulationsprinzip. Das Produkt ist kein medizinisches Diagnose- oder Therapiegerät.

SenSonic® stimuliert nachweislich die gesamte Klitoris

Eine solche pauschale Aussage wäre nicht belastbar. Die innere Anatomie der Klitoris ist wissenschaftlich beschrieben. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass ein bestimmtes Toy bei jedem Menschen sämtliche Bereiche erreicht oder stimuliert.

SenSonic® funktioniert vollständig ohne Körperkontakt

Bei der praktischen Anwendung wird die Öffnung des Produkts üblicherweise über oder um den empfindlichen Bereich positioniert. Je nach Anatomie und Haltung kann das Toy den Körper berühren. „Berührungslos“ beschreibt daher eher die Art des empfundenen Reizes als eine garantierte vollständige Kontaktfreiheit.

SenSonic® ist grundsätzlich besser als klassische Vibration

Nein. Beide Technologien erzeugen unterschiedliche Empfindungen. Welche Variante besser zu dir passt, hängt von deinen Vorlieben ab und nicht davon, welche Bezeichnung moderner klingt.

Stärkeres Anpressen erzeugt immer mehr Intensität

Nicht unbedingt. Zu viel Druck kann die Positionierung verändern oder die freie Bewegung des Stimulationskopfes beeinflussen. Häufig ist eine lockere, präzise Platzierung angenehmer.

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Welche Technologie ein bestimmtes Modell verwendet, erfährst du in der jeweiligen Produktbeschreibung. Achte dabei nicht allein auf Begriffe wie „Sonic“, „Air“ oder „Druckwelle“. Form, Intensitätssteuerung, Öffnungsgröße und Bedienung können mindestens ebenso wichtig für dein persönliches Erlebnis sein.

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Fazit: Eine besondere Technologie ohne Wirkungsgarantie

SenSonic® ist LELOs Bezeichnung für ein Stimulationsprinzip, das der Hersteller von konventionellen Bewegungen und klassischen Vibrationen abgrenzt. Die Produkte erzeugen laut LELO sonische Impulse, die über einen speziell geformten Stimulationsbereich weitergegeben werden.

Viele Menschen beschreiben die Wahrnehmung als pulsierend, fokussiert oder wellenartig. Solche Erfahrungen können dir bei der Orientierung helfen, gelten aber nicht automatisch für jeden Körper.

Behauptungen über eine festgelegte Wirkungstiefe oder die vollständige Stimulation innerer anatomischer Strukturen sind nicht als allgemein bestätigte Tatsachen anzusehen. Fachlich sauber bleibt daher die Einordnung: SenSonic® bietet eine besondere Art der mechanischen Stimulation, deren Wirkung und Intensität du individuell wahrnimmst.

Wenn du neugierig auf alternative Stimulationsformen bist, kann die Technologie eine interessante Ergänzung zu klassischen Vibratoren sein. Beginne langsam, achte auf eine präzise Positionierung und gib deinem Körper genügend Zeit, die neue Wahrnehmung kennenzulernen.

Häufige Fragen zu SenSonic®

Was bedeutet SenSonic®?

SenSonic® ist eine von LELO verwendete Bezeichnung für eine Technologie, die laut Hersteller sonische Wellen beziehungsweise Impulse erzeugt. Diese sollen ein anderes Empfinden ermöglichen als klassische mechanische Vibrationen.

Ist SenSonic® dasselbe wie ein klassischer Vibrator?

Nein. Ein klassischer Vibrator versetzt sein Gehäuse üblicherweise mithilfe eines Motors in Schwingung. SenSonic® wird von LELO als impuls- beziehungsweise wellenbasiertes Stimulationsprinzip beschrieben. Einzelne Geräte können zusätzlich weitere Bewegungs- oder Vibrationsfunktionen enthalten.

Ist SenSonic® dasselbe wie Pleasure Air?

Nein. Es handelt sich um unterschiedliche herstellerspezifische Bezeichnungen. Beide Produktarten können über eine Öffnung fokussierte Impulse erzeugen, sind deshalb aber nicht automatisch technisch identisch.

Funktioniert SenSonic® vollständig ohne Berührung?

Das Produkt wird bei der Anwendung gewöhnlich direkt am Körper oder sehr nah an der empfindlichen Zone positioniert. Der Begriff „berührungslos“ beschreibt daher nicht zwingend eine vollständige Kontaktfreiheit.

Ist SenSonic® für Einsteigerinnen geeignet?

Ja, sofern du mit niedriger Intensität beginnst und dir Zeit für die richtige Positionierung nimmst. Fokussierte Impulse können auch auf niedrigen Stufen deutlich wahrnehmbar sein.

Brauche ich für die Anwendung Gleitgel?

Gleitgel ist nicht bei jeder Anwendung zwingend notwendig, kann die Positionierung und das Gleiten auf der Haut aber angenehmer machen. Verwende ein mit dem Material des Toys kompatibles Produkt und beachte die Herstellerhinweise.

Wie reinige ich ein SenSonic®-Produkt?

Reinige es entsprechend der jeweiligen Bedienungsanleitung mit warmem Wasser und milder Seife oder einem geeigneten Toy Cleaner. Prüfe vorher, ob das Modell vollständig wasserdicht oder lediglich spritzwassergeschützt ist.

Ist die tiefere Wirkung von SenSonic® wissenschaftlich bewiesen?

LELO beschreibt die Impulse als tief beziehungsweise umfassend wahrnehmbar. Daraus lässt sich jedoch keine allgemeine, unabhängig bestätigte Wirkungstiefe für jeden Körper ableiten. Die tatsächliche Wahrnehmung ist individuell.

Quellen und fachliche Einordnung

Für diesen Beitrag wurden offizielle Produktinformationen und Bedienhinweise von LELO herangezogen. Werbliche Aussagen des Herstellers wurden als solche gekennzeichnet und nicht automatisch als unabhängig belegte wissenschaftliche Fakten übernommen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Produktbezeichnungen und Marken gehören den jeweiligen Rechteinhabern.

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